Kati von Schwerin | „Inspired by the Riot“ (CD)

14,00 

  • Veröffentlichung: 30.11.2018
  • Label: Paisley Heart
  • Genre: Pop international
  • File under: Pop
  • Format: CD Digi Sleeve
  • Setinhalt: CD + 8 Seiten Booklet
  • Versandkostenfrei (innerhalb Deutschlands)
Kategorie:

Beschreibung

„Inspired By The Riot“ ist das zweite Studioalbum von Kati von Schwerin, und folgt somit auf das Debüt „Remedy“ (2016). Während sich „Remedy“ vorrangig mit den Unannehmlichkeiten der Liebe befasste, weht auf „Inspired by the Riot“ ein gänzlich anderer Ton… das ein oder andere Liebeslied findet sich auch hier – ganz ohne geht es wohl nie – diesmal allerdings zumeist viel versöhnlicher. Doch die Kernaussage ist definitiv eine andere. Das Album ist ein musikalischer Stinkefinger gegenüber all denen, die mit dem Knüppel auf die Künstlerseelen schlagen, wenn sie mit ihrem Inhaltsleeren Geschwätz den kreativen Funken unter schwerer Erde begraben. „Inspired by the Riot“ ist letztlich der Schopf, an dem sich Kati von Schwerin selbst wieder aus der Grube zog, und nun ein deutliches „Fuck off“ an die Heinis aussendet, die aufgrund ihrer Selbstgefälligkeit beinahe platzen, während sie geistig immer noch in den goldenen (pahahaha!) 80ern festhängen. „The Power Above“ (VÖ 12. Oktober 2018) macht als erste Single-Auskopplung sofort deutlich, worum es hier geht „Oh Riot, I’m not here to hide“ – verstecken is’ nicht mehr, stattdessen wird jetzt aufgeräumt und abgerechnet, denn wer genau hinhört kann beim Track „What Was Your Name“ miterleben, wie sich so ein „gute gemeintes“ und „kritisches“ Gespräch mit einem Musik-Biz-Fuzzie anhört…

Im Vergleich zu „Remedy“ endet der Nachfolger wenig handsam, den hier wartet „Black.“ als schmerzhafte Piano-Ballade. Hier ist der Tod das Thema, und das anhaltende Unverständnis über dieses Prinzip, diesen Plan, der einfach keinen Sinn zu machen scheint. Uff – nix für zarte Gemüter.

Betrachtet man dieses Album in Gänze wird – vor allem auch im Vergleich zum ersten Werk – deutlich, dass man sich hier bewusst von stereotypischen Songwriting-Strukturen gelöst hat, weg von „das macht man so aber eigentlich nicht“, hin zu „Oh doch!“. Hier wurde instinktiv gearbeitet, und vor allem komplett autark, ja beinahe eigenwillig, denn „Inspired By The Riot“ stammt zu 100% aus Kati von Schwerins Feder (Songwriting Melodie/Text, Arrangement), und auch als Co-Produzentin war sie tätig – keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass weibliche Urheber nach wie vor Mangelware sind…